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Endhaltestelle Andritz

Endhaltestelle Andritz

Um für den Fahrgast, vor allem für die Mobilitätseingeschränkten Personen, eine eindeutige Einstiegssituation und Abfahrtsreihenfolge sicherzustzellen, gibt es folgende Fahrordnung:

Im Regelfall ist zum Fahrgastwechsel das rechte Gleis zu benutzen (aus der Straßenbahn heraus gesehen).

Das linke Gleis ist nur zu benutzen, wenn das rechte Gleis bereits vollständig mit Fahrzeugen besetzt ist oder wenn eine Überholung notwendig ist.

Endhaltestellen Holding Graz Linien

An den Endhaltestellen der Busse und Straßenbahnen können Fahrgäste in den Bus einsteigen, wenn der Bus bereits an der Haltestelle für die Abfahrt bereit steht und die Buslenkerin bzw. der Buslenker im Bus ist.

Ausnahmen sind bespielweise Pausen vom Fahrpersonal, erforderliches Verlassen des Fahrzeuges vom Fahrpersonal. Da das Fahrpersonal für das Fahrzeug verantwortlich ist, kann es Gründe geben, die einem vorzeitigen Einsteigen entgegenstehen.

Haltestelle Augasse/Blindenverband - Buslinie 67

Bildtext: Linienbus der Holding Graz Linien
Bildtext: Linienbus der Holding Graz Linien.

Wegen Bauarbeiten an der Fernwärmeleitung in der Exerzierplatzstraße und einer Einbahnregelung müssen wir die Buslinien 67 und 67E

von Montag, 19. Juli 2021, ab 4.30 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 10. September 2021, bis 24 Uhr

nur in Richtung Zanklstraße wie folgt umleiten:

Richtung Zanklstraße:

Ab der Haltestelle „Kalvarienweg“ fahren die Busse über Augasse – Schippingerstraße – Zanklstraße zur Endhaltestelle „Zanklstraße“.

Verlegte Haltestellen:

Die Haltestelle „Schippingerstraße“ wird in der Augasse vor dem Haus Nr. 70/72 eingerichtet.

Die Endhaltestelle „Zanklstraße“ wird seitenverkehrt angefahren und seitenverkehrt bedient.

Aufgelassene Haltestellen:

Die Haltestellen „Augasse“ und „Fischeraustraße“ müssen wir ersatzlos auflassen.

Hinweis: Fahren Sie mit den Linien 67 und 67E über die Endstation Zanklstraße wieder in Richtung stadteinwärts mit und steigen Sie dann bei der Rückfahrt bei den Haltestellen „Augasse“ und „Fischeraustraße“ aus!

Richtung Zentralfriedhof bzw. Jakominiplatz ergeben sich keine Änderungen.

Woche der Inklusion - Stadt Graz

Bildtext: Mag. Martina Weinhandl (Fa. Klammerth, Herrengasse Graz) und Ann Linhart-Eicher (BSVSt) vor der schön gestalteten Auslage.
Bildtext: Mag. Martina Weinhandl (Fa. Klammerth, Herrengasse Graz) und Ann Linhart-Eicher (BSVSt) vor der schön gestalteten Auslage.
Bildtext: Auslage gestaltet durch den BSVSt zusammen mit der Fa. Klammerth, Herrengasse Graz
Auslage gestaltet durch den BSVSt zusammen mit der Fa. Klammerth, Herrengasse Graz
Bildtext: Auslage mit Beschreibung der Woche der Inklusion in Normalschrift und in Braille-Schrift
Auslage mit Beschreibung der Woche der Inklusion in Normalschrift und in Braille-Schrift
Bildtext: Detailaufnahme Auslage bei der Fa. Klammerth, Herrengasse Graz
Detailaufnahme Auslage bei der Fa. Klammerth, Herrengasse Graz.

Starke Gruppe mit starken Persönlichkeiten

Für den Behindertenbeauftragten der Stadt Graz, Wolfgang Palle, verfolgt die Woche der Inklusion zwei Ziele: „Viele Menschen mit Behinderung wissen oft gar nicht, was für ein breites und vielfältiges Leistungsangebot die Stadt Graz in diesem Bereich zur Verfügung stellt. Deshalb wollen wir einerseits dieses in den Vordergrund rücken und präsentieren." Andererseits will er die Grazer Bürgerinnen und Bürger ansprechen und mit dem Thema Behinderung konfrontieren und sie für die Situation und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung sensibilisieren. „Menschen mit Behinderung sind eine unglaublich starke Gruppe, mit starken Persönlichkeiten und oft auch eine kaufkräftige Gruppe in der Wirtschaft. Vor allem aber Menschen, die aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken sind", so Palle. Und Hohensinner ergänzt: „Inklusion ist etwas, von dem wir alle profitieren. Viele Maßnahmen kommen nicht nur Menschen mit Behinderung zugute, sondern nützen auch der älteren Generation oder Familien - Stichwort Kinderwagen. Oft sind die Kosten für diverse Maßnahmen sehr überschaubar, aber der gesellschaftliche Mehrwert unglaublich groß."

Ein Rollstuhl im Schaufenster?

Herzstück der Woche der Inklusion ist eine Bewusstseinskampagne, die in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Steiermark und der Stadt Graz umgesetzt wird. Zehn Innenstadt-Unternehmen gestalten in dieser Woche ihre Schaufenster passend zum Thema. Die Stadt Graz wiederum begleitet diese Kampagne auf ihren städtischen Kanälen, etwa mit Kurzvideos in den sozialen Netzwerken, die sehenswerte Portraits mit spannenden und berührenden Geschichten von Menschen mit Behinderung zeigen. Dazu kommen Beratungstage im Rathaus zu Themen wie Barrierefreiheit oder zur Anstellung von Menschen mit Behinderung. Bei einer inklusiven Stadtführung kann man die Stadt einmal anders erleben bzw. seine Meinungen im Rahmen einer inklusiven Straßenumfrage kundtun. Darüber hinaus gibt es diverse Freizeitangebote (Schloss Eggenberg, Graz Museum, etc.) aber auch spezialisierte Angebote für Klientinnen und Klienten der Behindertenhilfe, wie etwa kostenlose Workshops zu Themen wie Sexualität und sexualisierter Gewalt. In der Galerie Zwischenbilder im Sozialamt werden Werke der verschiedenen Kreativ-Werkstätten ausgestellt.

Es gibt viele Angebote für Menschen mit Behinderung in Graz, von denen manche Betroffenen gar nichts wissen. Es gibt Wirtschaftstreibende, die die vielen Vorteile von Barrierefreiheit (noch) nicht kennen. Um in beiden Bereichen etwas zu verbessern, gibt es vom 5. bis zum 11. Juli 2021 in Graz eine Woche der Inklusion.

Das gesamte Programm der Woche der Inklusion findet sich unter www.graz.at/woche-der-inklusion.

bank4all – Aktuelle Informationen zu den Selbstbedienungsgeräten der Erste Bank und Sparkasse

Bildtext: Logo Erste Bank und Sparkasse
Bildtext: Logo Erste Bank und Sparkasse.

bank4all – Aktuelle Informationen zu den Selbstbedienungsgeräten der Erste Bank und Sparkasse

„bank4all“ steht für die Zusammenarbeit der Organisationen Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, Österreichische Blindenwohlfahrt und Verein Blickkontakt mit dem Ziel, bei Bankgeschäften mehr Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen zu erreichen. Gerne geben wir in diesem Rahmen für Kund_innen nützliche Informationen zu dem Thema weiter, die uns von den Banken zur Verfügung gestellt werden – diesmal von der Erste Bank.

Im ersten Teil geht es um die neue Möglichkeit der kontaktlosen Erkennung Ihrer NFC fähigen Bankkarte bei Geldausgabegeräten, die Wolfgang Kremser dankenswerter Weise in Zusammenarbeit mit der Erste Bank formuliert hat. In einem zweiten Teil rufen wir die schon etwas älteren, aber nach wie vor aktuellen Informationen zur Navigation im Audio-Menü über die Tastatur in Erinnerung. Sie finden den Beginn der beiden Teile, indem Sie im Text nach „Teil 1“ bzw. „Teil 2“ suchen. Im gesamten Text werden für die umgangssprachlich üblichen Begriffe „Bankomat“ und „Bankomatkarte“ die Begriffe „Geldausgabegerät“ und „Bankkarte“ verwendet. Die Abkürzung „SB“ steht für „Selbstbedienung“ und die Abkürzung „NFC“ für „Near Field Communication/Nahfeldkommunikation“.

Bei Rückfragen zu Aktivitäten der „bank4all“ Arbeitsgruppe wenden Sie sich bitte an deren Koordinatorin Doris Ossberger unter barrierefrei@blindenverband.at.

Teil1: Kontaktlose Erkennung der NFC fähigen Bankkarte bei Geldausgabegeräten

Die Erste Bank bzw. die Filialen der Sparkassen, die zur Erste Group gehören, betreiben in ihren Filialen und SB Standorten unterschiedliche Geldausgabegeräte. Zumindest ein Geldausgabegerät in jeder Filiale ist mit einer Sprachausgabemöglichkeit ausgestattet. Der Umbau der Geldausgabegeräte auf kontaktlose Erkennung der Bankkarte ist abgeschlossen. Die Bankkarte muss bei den nachfolgend beschriebenen Geldausgabegeräten mit Sprachausgabe nicht mehr in den Kartenschlitz des Geldausgabegerätes gesteckt werden. Die Bankkarte muss nur mehr an einer bestimmten Stelle des Geldausgabegerätes angehalten werden, sie wird dort erkannt, und danach kann der gewünschte Vorgang mit der PIN-Tastatur eingeleitet werden. Selbstverständlich kann weiterhin die Bankkarte in das Kartenlesegerät eingesteckt werden. Die kontaktlose Erkennung der Kartendaten über NFC hat jedoch den großen Vorteil, dass bei einem möglichen Problem mit der Bankkarte diese nicht vom Geldausgabegeräte eingezogen bzw. einbehalten wird.

Die Beschreibung soll das Auffinden der tastbar nicht gekennzeichneten Stelle erleichtern, wo die Bankkarte angehalten werden muss, damit sie kontaktlos vom Geldausgabegerät erkannt werden kann. Sie gilt nur für Geldausgabegeräte in den Filialen der Erste Bank und Sparkassen.

 

Papiergeld-Ausgabegerät

Den Geldausgabeautomaten von Diebold (DIEBOLD OPTEVA) erkennen Sie an seiner schmalen Bauform (Breite ca. 47 cm).

Der Geldausgabeschlitz befindet sich mittig an der Front (Höhe ca. 80 cm) unterhalb der PIN-Tastatur (Tastatur – Höhe ca. 96 cm).

Die Tastatur selbst sitzt auf einer Schräge unterhalb des Bildschirms und ist links und rechts vor Blicken mittels einer ca. 2 cm hohen Sichtschutzblende geschützt.

Rechts von der Tastatur befindet sich ein Trackball – oberhalb dessen ist der Karteneinzugsschlitz für Ihre Bankkarte.

Am rechten Geräterand, oberhalb des Kartenleserschlitz ist eine Klinkenbuchse für Kopfhörer angebracht.

Links von der Tastatur ist der NFC-Leser verbaut. Der Mittelpunkt des NFC-Lesers befindet sich ca. 5 cm vom linken Geräterand und 5 cm unterhalb des Belegdruckers.

Die NFC fähige Bankkarte wird bereits erkannt, wenn diese zwischen der Tastatur  und dem linken Geräterand angehalten wird.

Cash Recycler (CRS): Geräte zur Ein- und Auszahlung von Papiergeld

Zusätzlich zu den Geldausgabegeräten bieten die Erste Bank den Cash Recycler an. Im Vergleich zu einem Geldausgabegerät haben Sie bei einem Cash Recycler die Möglichkeit der Ein – und Auszahlung. In der Erste Bank sind aktuell zwei unterschiedliche Cash Recycler im Einsatz. Um Banknoten einzahlen zu können, ist der Cash Recycler nicht mit einem Bargeldschlitz, sondern mit einem Eingabeschacht zur Banknoten Ein- und Auszahlung ausgestattet – hier bitte ausschließliche Euro-Geldscheine einlegen. Des Weiteren haben beide Geräte eine alphanumerische Tastatur links von der  PIN-Tastatur.

Gerätemodell KEBA KEPLUS

Wenn Sie vor dem Gerät (Breite ca. 66 cm) stehen haben Sie am rechten Rand die PIN-Tastatur (Höhe ca. 97 cm). Links und rechts von der PIN-Tastatur (Zahlentastatur) ist ein Sichtschutz angebracht.

Links von der PIN-Tastatur finden Sie die alphanumerische Tastatur.

Der Bankkarteneinzug befindet sich ca. 15 cm oberhalbder PIN-Tastatur. Links vom Bankkarteneinzug befindet sich die Klinkenbuchse für den Kopfhörer.

Der Mittelpunkt des NFC-Lesers befindet sich bei diesem Modell ca. 5 cm unterhalb des Bankkarteneinzuges.

Über dem Bankkarteneinzug finden Sie den Belegdruck.

Am linken Geräterand, oberhalb der alphanumerischen Tastatur, befindet sich das Banknoten Eingabefach und darüber der Touchscreen.

Gerätemodell KEBA EVO F10

Im Unterschied zum CRS Gerät KEBA KePlus hat der neue CRS KEBA EVO F10 (Breite ca. 60 cm) eine glatte Oberfläche ohne Vertiefung für den Touchscreen sowie einen Trackball rechts der PIN-Tastatur (Höhe ca. 83 cm).

Oberhalb der PIN-Tastatur finden Sie das Banknoten Eingabefach. Oberhalb des Trackballs auf der rechten Geräteseite befindet sich der Bankkarteneinzug für Ihre Bankkarte.

Links vom Bankkarteneinzug befindet sich eine Klinkenbuchse für den Kopfhörer.

Im Abstand von ca. 5 cm oberhalb des Bankkarteneinzuges finden Sie den Belegdrucker.

Zwischen dem Trackball und dem Bankkarteneinzug ist der NFC-Leser angebracht. Der Mittelpunkt des NFC-Lesers ist ca. 8 cm vom rechten Geräterand und 5 cm unterhalb des Bankkarteneinzugs entfernt. Die Bankkarte mit NFC Funktion wird bereits erkannt, wenn diese am rechten unteren Rand der horizontalen Frontplatte angehalten wird.

Teil 2: Sprachausgabemenü der Geldausgabeautomaten

Seit Herbst 2020 gibt es bei den SB-Geräten der Erste Bank und Sparkasse eine neue Bedienoberfläche mit einem entsprechend neuen Audio-Menü. Beides ist mittlerweile in allen Filialen der Erste Bank und Sparkasse in ganz Österreich umgesetzt, und zwar bei jenen neuen Geräte mit Touchscreen, die Sie daran erkennen, dass sie keine Bedienknöpfe links und rechts des Bildschirms haben.

 

Im Folgenden dürfen wir Ihnen noch einmal die Abläufe des Audiomenüs zur Geldbehebung mit den zugeordneten Tasten zur Navigation darin in Erinnerung rufen.

Behebung an Geräten:

Stecken der Karte

„Was möchten Sie tun?“

 

1 Bargeld beheben

2 Handy-Guthaben laden

3 s Prepaid Karte verwalten

7 € x beheben

Karte wird ausgegeben

Geld wird ausgegeben

8 € y beheben

Karte wird ausgegeben

Geld wird ausgegeben

0 Alle Konten zeigen

Hinweise zum Ablauf:

Bei 1

„Bitte wählen Sie ein Konto aus“

1 Konto A

2 Konto B

3 Konto C

4 Konto D

 

„Bitte geben Sie Ihren persönlichen Code ein“ „Welchen Betrag möchten Sie beheben?“ Betragseingabe „Bitte prüfen und bestätigen Sie Ihren Betrag“

 

Möchten Sie eine bestimmte Notenauswahl treffen, drücken Sie die „Bestätigen“-Taste ohne einen Betrag einzugeben.

 

1 Betrag anpassen

2 Verwendungszweck eingeben

3 Betrag in wenig Noten oder Betrag in gemischten Noten

0 Notenauswahl anpassen

Bei 0 „Welche Banknoten wünschen Sie“

Auswahl der Geldnotenstückelung mittels entsprechender Ziffer

(2 für € 10, 3 für € 20 usw) und + und – Zeichen auf der PIN-Tastatur Auswahl bestätigen „bitte prüfen und bestätigen Sie Ihre Behebung Jetzt beheben „bitte entnehmen Sie Ihre Karte“ „Bitte entnehmen Sie Ihre Banknoten“

Bei 2

„Bitte wählen Sie Ihren Mobilfunkanbieter aus“

1 A1

2 Drei

3 bob

4 tele.ring

5 Yesss

6 Magenta

7 Ge org!

Bei 7 und 8 sofern vorhanden werden die maximal 2 zuletzt behobenen Beträge zur Behebung angeboten. Es ist keine Notenwahl und keine Kontowahl mehr notwendig nur die Eingabe der PIN.

Den Link zum Artikel finden Sie hier. Einfach auf den >hier klicken>

https://www.blindenverband.at/de/aktuelles/1159/bank4all--Aktuelle-Informationen-zu-den-Selbstbedienungsgeraeten-der-Erste-Bank-und-Sparkasse

Grüner Pass - Informationen

Bildtext: Zeichung zeitg drei Personen mit Begleittext: Geimpft, Getestet, Genesen
Bildtext: Zeichung zeitg drei Personen mit Begleittext: Geimpft, Getestet, Genesen.

Hin und her: Feinabstimmungen bei der App zum „Grünen Pass“

Vor einer Woche haben wir an dieser Stelle über die Smartphone App zum „Grünen Pass“ und ihre Barrierefreiheit berichtet. Seitdem gibt es ein paar neue – leider weniger erfreuliche – Erkenntnisse, die wir mit Ihnen teilen möchten.

Zunächst einmal: Vielen Dank für die Rückmeldungen zum Bericht! Sie helfen uns damit, Informationen zusammenzustellen, die auch für andere Leser_innen nützlich sind. Außerdem freut es uns natürlich zu hören, dass Themen wie dieses für Sie interessant sind.

Begrenztes Ablaufdatum

Dass tagesaktuelle Nachrichten maximal einen Tag lang tagesaktuell bleiben, liegt bekanntlich in der Natur der Sache. Leider betrifft das Nachrichten über so etwas wie eine neue Smartphone App offensichtlich ganz besonders. So kam es auch, dass wir bei manchen Informationen, als sie vermutlich gerade den Weg in Ihr E-Mail Postfach gefunden hatten, bereits geahnt haben, dass sie schon bald nicht mehr ganz korrekt sein würden.

Zurückzuführen dürfte das auf zweierlei Ursachen sein: Erstens stehen wir derzeit in laufendem Kontakt mit den Betreibern der App, um Probleme zu melden. Wenn da prompt reagiert wird, kann es passieren, dass sich auch relativ schnell etwas ändert – im Idealfall natürlich zum Besseren. Zweitens werden auch unabhängig von unseren Anliegen immer wieder Updates durchgeführt, die zu Änderungen führen.

Unaufdringliche Berichterstattung

Obwohl es vielleicht verlockend wäre, jede Kleinigkeit sofort brühwarm weiterzuerzählen, haben wir uns dafür entschieden, in erster Linie Rückfragen direkt mit den Anfragenden zu klären. Wenn sich aber Fragen oder Hinweise häufen, oder wir den Eindruck haben, dass es etwas wirklich Maßgebliches zu berichten gibt, wollen wir dem hin und wieder einen ergänzenden Artikel wie diesen hier widmen.

Wesentliche Neuerungen

Eines hat sich in der neuen Version tatsächlich so sehr verändert, dass der Ablauf in der Bedienung, wie wir ihn beschrieben haben, nicht mehr ganz derselbe ist: An der Stelle, wo Sie ein Zertifikat hinzufügen können, wird nicht mehr automatisch die Funktion zum Scannen des QR Codes geöffnet, sondern Sie können wählen zwischen „QR Code scannen“ und „PDF importieren“. Wenn Sie „QR Code scannen“ auswählen, sind die weiteren Schritte jene, die Sie bereits aus dem letzten Artikel kennen. Wenn Sie das Zertifikat bereits als PDF auf dem Smartphone abgespeichert haben, können Sie mit „PDF importieren“ direkt darauf zugreifen und es in die App importieren.

Stolpersteine und Rückschritte

Bedauerlicherweise hat sich im Zuge dieser Erweiterung ein Fehler eingeschlichen, der die Barrierefreiheit doch ziemlich beeinträchtigt: Wenn Sie in der iOS Version „Zertifikat hinzufügen“ auswählen und die beiden Optionen zum Hinzufügen eines Zertifikats angezeigt werden, ist die Schaltfläche zum Schließen für die Sprachausgabe ebenfalls mit „Zertifikat hinzufügen“ bezeichnet. Und das ist leider nicht der einzige Fehler im Zusammenhang mit der Bezeichnung von Schaltflächen. In der Android Version gab es ja schon zum Zeitpunkt unseres letzten Berichts das Problem, dass die Schaltfläche, hinter der sich die Antworten auf häufig gestellte Fragen befinden, mit „Home Screen Support Button“ bezeichnet war. Zwischenzeitlich haben wir verschiedene Versionen von missverständlichen und fehlenden Benennungen beobachtet. Derzeit sind die Schaltflächen für TalkBack allesamt gar nicht benannt.

Wir haben den Betreiber mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass diese Probleme mit der Benennung von Schaltflächen unbedingt so schnell wie möglich behoben werden müssen, da unverständliche oder gar fehlende Bezeichnungen dazu führen, dass die App für Personen, die einen Screenreader nutzen, nicht bedienbar ist.

Nützliches zum Schluss

Leider können wir nur bedingt beeinflussen, wie bald die Mängel, die sich nun doch ergeben haben, behoben werden. Sobald es soweit ist, hilft Ihnen zumindest dieser Tipp hoffentlich, die App im App Store bzw. bei Google Play verlässlich zu finden. Da es relativ viele Apps zu dem Thema gibt, ist es gar nicht so leicht, die offizielle zu erkennen. Am besten dürften Sie – zumindest derzeit – mit folgender Kombination von Suchbegriffen zur App des BRZ gelangen: „Grüner Pass BRZ 3G“.

Grüner Pass: Barrierefreiheit der offiziellen App

Nun ist sie da, die offizielle Smartphone App für den „Grünen Pass“. Doch ist sie auch barrierefrei nutzbar? Wir sind positiv beeindruckt …

Was kann die App?

Die Funktion, die die „Grüner Pass“ App bietet, ist eigentlich eine ganz einfache: sie hält die drei EU-konformen Zertifikate (geimpft, genesen, getestet) auf dem Smartphone griffbereit. An sich ist es auch ohne App möglich, die Zertifikate auf dem Smartphone mit sich zu führen, indem man sich die heruntergeladene Datei oder ein Foto des Ausdrucks abspeichert. Die App bietet aber den Komfort, dass man sich nicht lange überlegen muss, wo man die Zertifikate abspeichern soll, damit man sie auch gleich findet, wenn man sie braucht.

Wo gibt es die App?

Sie finden die App ganz leicht für das iPhone im App Store bzw. für Smartphones mit Android Betriebssystem im Google Play Store. Wenn Sie „Grüner Pass 3G“ eingeben, wird Ihnen gleich an erster Stelle die offizielle App des BRZ (Bundesrechenzentrum) angezeigt. Beim ersten Öffnen der App erhalten Sie automatisch eine kurze Einführung in die Funktionen.

Wie kommen die Zertifikate in die App?

Damit Sie ein Zertifikat in der App anzeigen lassen können, müssen Sie den QR Code scannen. Öffnen Sie dazu die App auf Ihrem iPhone und aktivieren Sie „Zertifikat hinzufügen“. Halten Sie dann die Kamera des Smartphones über den QR Code Ihres Zertifikats. Sie müssen dazu nicht genau wissen, an welcher Stelle sich der QR Code befindet. Wenn Sie das Smartphone einfach langsam über das ausgedruckte oder am PC-Bildschirm angezeigte Zertifikat bewegen, wird der QR Code automatisch gescannt, sobald die Kamera ihn erkennt. Ein Tipp, wenn Sie sich das PDF am Bildschirm anzeigen lassen, um den QR Code zu scannen: Stellen Sie den Adobe Reader unbedingt auf maximale Größe, sonst ist der QR Code möglicherweise zu klein, um gescannt zu werden. Rufen Sie dazu das System-Menü auf (unter Windows ALT+Leertaste) und wählen Sie „maximieren“. Stellen Sie anschließend die Dokumentansicht im Adobe Reader auf Fensterbreite ein. Sie sollten die Funktion „auf Fensterbreite zoomen“ unter „Ansicht“ und dann „Zoom“ finden.

Wie werden die Daten abgerufen?

Sobald Sie die beschriebenen Schritte durchgeführt haben, wird das Zertifikat angezeigt, wenn Sie die „Grüner Pass“ App öffnen. Sie können mehrere Zertifikate in der App abspeichern – auch z.B. die von Familienangehörigen. Die Daten werden nicht in einem zentralen System gespeichert, sondern nur auf Ihrem Gerät. Sie können mit einer speziellen Anwendung namens „GreenCheck“ aus dem QR Code ausgelesen werden. Wenn Sie ein Zertifikat in der App auswählen, werden die gespeicherten Daten außerdem auch direkt in Textform angezeigt.

Achtung: Die Zertifikate des „Grünen Pass“ sind nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig – egal, ob Sie sie in Papierform, als PDF oder in der App vorweisen.

Und wie steht es um die Barrierefreiheit?

Kurz: es bleibt nichts (mehr) zu wünschen übrig. Bei der Android Version, die etwas später erschienen ist als die für das iPhone, gab es zunächst ein paar Programmierungsfehler, die die Barrierefreiheit beeinträchtigt haben. Nachdem der BSVÖ diese heute Vormittag der verantwortlichen Stelle gemeldet hat, wurden sie erfreulicherweise umgehend korrigiert, sodass nun beide Versionen hervorragend nutzbar sind.

Die App kann, was sie können soll. Sie ist einfach aufgebaut und die Navigation ist auch bei der Nutzung von Voiceover bzw. Talkback problemlos. Die Bedienung ist selbsterklärend. Zur Unterstützung gibt es zusätzliche Erklärungen und Informationen direkt in der App, die leicht zu finden und zu verstehen sind:

Nach Anwählen von „Zertifikat hinzufügen“ gibt es unter „So funktioniert’s“ eine genaue Anleitung für die weiteren Schritte. Im Menüpunkt „Häufige Fragen“ werden viele generelle Fragen zur App und zu den Zertifikaten beantwortet. Hinweis: In der Android Version wird dieser Menüpunkt derzeit noch als „Homescreen Support Button“ bezeichnet. Wir haben bereits um Anpassung an die klarere Bezeichnung „Häufige Fragen“ ersucht und gehen davon aus, dass auch das demnächst korrigiert sein wird.

Rückfragehinweis

Bei Rückfragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an Doris Ossberger unter barrierefrei@blindenverband.at

Bildtext: Öffnungszeiten BSVSt
Bildtext: Öffnungszeiten BSVSt.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Mitglieder! Geschätzte Kunden!

Wir stehen Ihnen zu folgenden Öffnungszeiten zur Verfügung:

Montag bis Donnerstag

8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr

Für Beratungstermine empfehlen wir Ihnen, einen Termin mit der entsprechenden Abteilung zu vereinbaren, damit wir uns genügend Zeit für die Beratung(en) und Ihre Anliegen nehmen können.

Wir möchten Sie (und Ihre Begleitung) auch ohne gesetzliche Vorgabe ersuchen, beim Betreten des Gebäudes einen Mund-Nasenschutz  zu tragen und die Desinfektionsmöglichkeiten im Verbandsgebäude zu benutzen. Bei Veranstaltungen im Haus ist ein 3G-Nachweis erforderlich und eine Registrierung mit Namen und Telefonnummer erforderlich.

Bei Beratungsgesprächen ist es leider unerlässlich, dass der Mund-Nasenschutz für die gesamte Dauer der Beratung zu tragen ist.

 

 

 

 

ÖBB Mobilitätsservice

Bildtext: Titelblatt ÖBB barrierefrei
Bildtext: Titelblatt ÖBB barrierefrei.

Unter nachfolgendem Link finden Sie umfassende Auskünfte zur Betreuung der ÖBB.

https://www.oebb.at/de/reiseplanung-services/barrierefrei-reisen/mobilitaetsservice.html

Den Folder gibt es auch als Download wenn Sie >hier klicken>

Wir hoffen, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

 

 

Neues Bildschirmlesegerät von Eschenbach

Bildtext: Bildschirmlesegerät Eschenbach
Bildtext: Bildschirmlesegerät Eschenbach.

vario DIGITAL FHD

  • Beste Abbildungsqualität
  • Sehr großes Sehfeld und farbechte Bildwiedergabe
  • Mobile Nutzung dank benutzerfreundlichem Klappmechanismus und ergonomischem Griff
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Intuitiv belegte Tasten und Drehknöpfe
  • Einfache Menüführung
  • Flüssiges Zoomverhalten in gleichmäßigen Schritten
  • Homogene und schlagschattenfreie Ausleuchtung durch LEDs im Basisarm und an Monitorunterseite
  • Hohe mechanische Stabilität gegen Erschütterungen

Produkteigenschaften

  • Hochauflösende Kamera mit optisch-digitalem Zoom
  • Hoher Vergrößerungsbereich von 1,3-fach bis 45-fach
  • Reflexionsfreier LCD-TFT Bildschirm im 15,6“-Format
  • Gestochen scharfes, farbgetreues Bild in Full-HD Auflösung
  • Sehr schneller Autofokus sorgt jederzeit für perfekten Lesekomfort
  • Abschaltbarer Autofokus, um noch besser unter der Kamera schreiben zu können
  • Sehr großes Sehfeld von 265 mm
  • Leistungsfähige LED-Beleuchtung
  • Zuschaltbare optische Orientierungshilfen mit Leselinie oder Lesezeile
  • Schnelle Orientierung dank Überblicksanzeige
  • Nutzerfreundliches Menü mit individualisierbaren Einstellungsmöglichkeiten
  • Gut verständliche Sprachausgabe aller Menüschritte (abschaltbar)
  • 14 kontrastverstärkte Falschfarbmodi wählbar
  • Fotofunktion mit Speichermöglichkeit auf eingesetzter SD-Karte (abschaltbar)
  • Stabil, robust und ergonomisch
  • Schwenkbare Kamera, um Bastelarbeiten zu erledigen oder den oberen Bereich des Leseguts besser lesen zu können
  • Kameraabdeckung zum Schutz vor Staub und Schmutz
  • Selbstständiges Durchführen von Softwareupdates und Resets
  • USB Typ-C Anschluss zur Datenübertragung
  • Gewicht: 6,3 kg
  • Im Lieferumfang enthalten: USB Typ-C Kabel, 8 GB SD-Karte, Universalladegerät für weltweiten Einsatz, Mikrofasertuch

Beschreibungssvideo unter dem Link: www.youtube.com/watch

ORF Beitrag "Tag des Weißen Stockes" am 16.10.2019

Behindertenpass neu (Scheckkartenformat)

Bildtext: Behindertenpass Scheckkartenformat
Bildtext: Behindertenpass Scheckkartenformat.

Ab November 2016 werden die neu ausgestellten Behindertenausweise vom Sozialministeriumservice im Scheckkartenformat ausgestellt.

TrafficCheck- Bewerten Sie unsere Ampeln

TrafficCheck Die neue Online-Plattform „TrafficCheck" soll dazu führen, dass VerkehrsteilnehmerInnen gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein optimales Qualitäts- und Störfall-Management für…» weiterlesen